Standards

Von der lagfa bayern wurden Standards fr freiwilliges Engagement herausgegeben, die sowohl fr die aktiven Brger/innen wie auch fr Vereine,Organisationen und Initiativen eine Handreichung sein sollen.

 

Sie knnen auch als Flyer unter www.lagfa-bayern.de unter dem Menpunkt Materialien heruntergeladen werden!

 

Grundprinzipien der Arbeit mit Freiwilligen

  • Freiwilliges Engagement ist unverzichtbar fr die Demokratie und den Zusammenhalt der Gesellschaft. Es frdert den Wandel und die Entwicklung in der Gesellschaft, in dem es einen bestimmten Bedarf erkennt und darauf antwortet.
  • Freiwilliges Engagement hilft im Sinne von Gegenseitigkeit sowohl der Organisation wie auch dem Freiwilligen. Es erhht die Mglichkeiten der Organisation, ihre Ziele zu erreichen und gibt Freiwilligen Mglichkeiten von Entwicklung und aktiver Mitwirkung.
  • Die Einsatzstellen anerkennen das freiwillige Engagement und gewhrleisten den effektiven und sachgerechten Einsatz mit entsprechenden Rahmenbedingungen.
  • Die Freiwilligen leisten im Rahmen ihrer Mglichkeiten einen Beitrag fr die Organisationen und die Gesellschaft. Die Freiwilligen handeln mit Respekt und Verantwortung fr alle, mit denen und fr die sie arbeiten.

Bei der Zusammenarbeit mit den verschiedenen Non-Profit-Organisationen wird groer Wert auf die Verankerung der nachfolgenden Standards:

Standards fr Organisationen, Vereine und Initiativen zur Zusammenarbeit mit Freiwilligen

  • Vorstand, Leitung und Mitarbeiter/innen treffen eine Grundsatzentscheidung zur Zusammenarbeit mit Freiwilligen. Sie anerkennen und untersttzen den Beitrag der Freiwilligen fr die Ziele und den Auftrag der jeweiligen Einsatzstelle.
  • Sie schaffen Strukturen fr die Zusammenarbeit mit Freiwilligen und stellen die dafr notwendigen personellen, rumlichen und finanziellen Ressourcen zur Verfgung.
  • Sie benennen eine/n qualifizierte/n Mitarbeiter/in fr die Koordination der Freiwilligen (Freiwilligenkoordinator/in).
  • Die Freiwilligen erhalten klare Informationen ber die Einsatzstelle, ihre Ziele und Ablufe. Die Einsatzstelle gibt insbesondere genaue Informationen ber Ziele und Aufgaben des freiwilligen Engagements.
  • Der/die Freiwillige erhlt eine Aufgabe, die zu ihm/ihr passt. Dabei werden die persnlichen Wnsche, Interessen und Fhigkeiten bercksichtigt.
  • Die Kompetenzen und Aufgaben von freiwilligen und beruflichen Mitarbeiter/innen sind klar geregelt und verteilt.
  • Die Einsatzstelle sorgt dafr, Freiwillige an Entscheidungen zu beteiligen, die deren Arbeit betreffen und gibt Informationen weiter. Die Einsatzstelle ist offen fr Anregungen von Freiwilligen im Rahmen ihres Engagements.
  • Die Einsatzstelle sorgt fr die Einfhrung und Begleitung der Freiwilligen. Sie bietet die Mglichkeit zu regelmiger Reflexion und zur Fortbildung.
  • Die Einsatzstelle gewhrleistet die notwendigen Rahmenbedingungen in Form eines angemessenen Versicherungsschutzes und der Erstattung der anfallenden Kosten whrend des Engagements.
  • Die Anerkennung des freiwilligen Engagements ist eine innere Grundhaltung. Sie wird formell als auch informell zum Ausdruck gebracht.
  • Die Einsatzstelle trifft Vorkehrungen zur Beendigung des Engagements. Die Freiwilligen erhalten eine Besttigung ihres Engagements, evtl. auch ein qualifiziertes Zeugnis.
  • Die Einsatzstelle sorgt dafr, dass der Einsatz von Freiwilligen evaluiert und regelmig berprft wird.

Standards fr Freiwillige

  • Freiwillige akzeptieren die Grundprinzipien der Einsatzstelle und verhalten sich deren Zielen entsprechend.
  • Freiwillige akzeptieren eine Einfhrung, Ausbildung und Einarbeitung in ihrem Arbeitsbereich durch die Einsatzstelle. Sie arbeiten mit der/dem zustndigen Freiwilligen-Koordinator/in eng zusammen.
  • Freiwillige fhlen sich verantwortlich und solidarisch gegenber dem ffentlichen Auftreten und der Weiterentwicklung der Einsatzstelle.
  • Freiwillige wahren Diskretion bei ihrem Engagement, halten die Schweigepflicht und den Datenschutz ein und engagieren sich zuverlssig in ihrem Arbeitsbereich.
  • Freiwillige arbeiten in einem Geist des gegenseitigen Verstndnisses und Respekts mit anderen freiwilligen und beruflichen Mitarbeiter/innen zusammen.
  • Freiwillige nehmen regelmig an den vorgeschlagenen Arbeits- und Austauschtreffen und Fortbildungen teil.
  • Freiwillige uern klar und konstruktiv, wenn sie mit ihren Arbeitsbedingungen nicht einverstanden sind und geben somit der Einsatzstelle, die Chance zu reagieren.